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Der Krieg im Nahen Osten sorgt derzeit für deutliche Preisreaktionen auf den internationalen Energiemärkten. Öl- und Gaspreise reagieren unmittelbar – und mit ihnen auch die Strompreise. „Doch ein genauerer Blick auf die Preisstruktur zeigt ein differenzierteres Bild“, sagt René Kautz, CCO der aream Group. „Während kurzfristig zu liefernder Strom deutlich teurer wird, bleiben die langfristigen Börsenstrompreise vergleichsweise stabil.“
Der Nahe Osten steht in Flammen – und die Welt auch. Laut neuesten Daten erwärmt sich die Atmosphäre immer schneller, Meeresspiegel steigen, Gletscher schmelzen. „Allein für Deutschland dürften sich die Kosten der Klimaschäden in den kommenden Jahrzehnten auf Hunderte Milliarden Euro summieren“, kommentiert Patrick Lemcke-Braselmann, Co-CEO der aream Group. „Trotzdem gerät in Vergessenheit oder wird negiert, dass Klimaschutz eine ökonomische Notwendigkeit ist.“
Die geopolitische Lage führt uns mit brutaler Klarheit vor Augen, wie fragil das globale Energiesystem nach wie vor ist. Ein Krieg gegen den Iran wirkt nicht nur regional destabilisierend, sondern trifft die Weltwirtschaft ins Mark. Steigende Ölpreise ziehen auch die Gaspreise nach oben, Lieferwege durch die Straße von Hormus geraten unter Druck, Versicherungsprämien explodieren, Frachtrouten werden unsicher. In einer hochvernetzten Industrie bedeutet das nichts weniger als ein akutes Risiko für Wachstum, Investitionen und Wohlstand. Wer jetzt noch an der Illusion festhält, fossile Abhängigkeiten ließen sich politisch moderieren oder diplomatisch einhegen, ignoriert die strukturelle Verwundbarkeit des bestehenden Systems der Energieversorgung. – Ein Kommentar von Markus W. Voigt, CEO der aream Group SE.
Die Debatte über Minusgeschäfte bei Solar- und Windparks zeichnet ein verzerrtes Bild einer Branche im Wandel. Steigende Zinsen, gesunkene Strompreise und höhere Projektkosten haben den Druck auf Entwickler und Investoren erhöht. Doch daraus den Schluss zu ziehen, dass sich mit erneuerbaren Energieprojekten grundsätzlich kein Geld mehr verdienen lässt, greift viel zu kurz. Projektentwicklung in Photovoltaik, Wind und Batteriespeicher bleibt ein tragfähiges und profitables Geschäftsmodell – allerdings nur für diejenigen, die ihre Projekte mit strategischer Disziplin, belastbarer Kalkulation und einem klaren Verständnis für Marktzyklen umsetzen. – Ein Kommentar von Markus Voigt, CEO der aream Group SE.
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