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Strom ist in Deutschland so teuer wie seit vier Jahren nicht mehr. Am Day-ahead-Markt kostete die Megawattstunde im Oktober bisher im Schnitt rund 168 Euro. Teurer war Strom zuletzt im November und Dezember 2022. Damals lag der Monatsdurchschnitt bei 173,60 und 251,60 Euro. „Der jetzige Preis liegt damit sogar über dem Niveau von März 2022, als der Ukrainekrieg gerade begonnen hatte“, sagt Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group. „Der Grund dafür liegt in den hohen Gaspreisen.“
Das Problem ist bekannt: Solaranlagen speisen ihren Strom zu sonnenreichen Zeiten ins Netz. Je mehr Anlagen das tun, umso tiefer sinkt der Preis, den sie erzielen. So kannibalisieren sie ihre eigenen Erlöse. Dieser Teufelskreis wird durch Speicher durchbrochen: „Wer Speicher, Photovoltaik und Netzanschluss optimal aufeinander abstimmt, macht aus dem strukturellen Kannibalisierungsproblem einen gestaltbaren Werttreiber“, sagt Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group.
Ein Kommentar von Markus W. Voigt, Executive Chairman der aream Group.
Trotz des Ausbaus von Photovoltaik und Windkraft bestimmen Gaskraftwerke in vielen Stunden des Jahres weiterhin den Marktpreis. „Die Erneuerbaren haben den Durchschnittspreis für Strom bereits gewaltig gesenkt“, so Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group. „Gleichzeitig nimmt aber die Spreizung zwischen sehr teuren und sehr günstigen Strompreisen stark zu.“ Doch es gibt eine Lösung.
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