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Hitzewelle, steigender Kühlbedarf, maximale Last: Nach klassischer Marktlogik hätte der Strompreis in Deutschland in der aktuellen Lage stark steigen müssen. Gaskraftwerke stehen in solchen Situationen bereit – zu Preisen von 600 bis 800 Euro pro Megawattstunde. „Doch der Markt schrieb eine andere Geschichte“, sagt Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group. „Tagsüber blieb der Day-Ahead-Preis weit unter 100 Euro.“ Der Grund: Die Photovoltaik übernahm viel Last, bevor die Gaskraftwerke überhaupt gebraucht wurden.
Drei europäische Märkte – drei Stärken beim Ausbau der Erneuerbaren Energien: Italien bietet Planbarkeit durch Staatsgarantien, Spanien punktet mit struktureller Gas-Entkopplung, Deutschland überzeugt durch Marktreife und Größe. „Der Schlüssel zum Erfolg bleibt die Flexibilität: Speicher, Netzdienlichkeit und passendes Marktdesign“, kommentiert Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group.
Die Spannungen im Nahen Osten halten nicht nur die Börsen in Atem. Auch die Deutschen fürchten sich, vor allem vor steigenden Energiepreisen. „Wenn es noch einen Grund gebraucht hätte, um die Erneuerbaren Energien beschleunigt auszubauen, dann läge er jetzt vor“, sagt Andreas Ehrbar, Chief Operating Officer der aream Group.
Krisen und Kriege können nur so lange auf die Energiepreise, auf Konjunktur und Arbeitsmarkt durchschlagen, wie fossile Energieträger noch das bestimmende Element der Preissetzung stellen. Doch das ändert sich: „Wind- und Solaranlagen mit sehr geringen variablen Betriebskosten verdrängen teure Gaskraftwerke zunehmend aus der preissetzenden Position – und machen den Strompreis damit stabiler und planbarer“, sagt Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group. „Dieser Effekt ist bereits heute messbar.“
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