Engagement auch während der Pandemiephase
25.06.2020, 12:26

Die Pandemie hat das Leben für viele Menschen insbesondere in Entwicklungsländern noch schwieriger gemacht, als es ohnehin schon war. Umso wichtiger sind Weiterführung und Stärkung begonnener Hilfsprojekte. Mit der 2018 gegründeten, gemeinnützigen PowerOneForOne Foundation forciert die aream Group gerade in diesen Tagen ihr soziales Engagement. Ziel ist die Versorgung besonders benachteiligter Menschen in unterentwickelten Ländern mit Erneuerbarer Energie.

 

„Als Asset-Manager für Erneuerbare-Energie-Infrastruktur engagieren wir uns, um die Lebensbedingungen von Menschen in weit weniger entwickelten Ländern zu verbessern“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. Mit der PowerOneForOne Foundation möchte aream den Teufelskreis der Energie-Armut nachhaltig durchbrechen. Noch immer leben 1,2 Milliarden Menschen ohne direkten Stromanschluss. Dabei ist Energie-Armut eines der größten Hemmnisse auf dem Weg zu einer positiven Entwicklung. Durch Zugang zu elektrischem Strom verbessert die PowerOneForOne Foundation durch Hilfe zur Selbsthilfe die Existenzgrundlage der ländlichen Bevölkerung zum Beispiel durch die Erwerbstätigkeit von Frauen, durch bessere medizinische Versorgung und Bildungsmöglichkeiten für Kinder. Aktuell unterstützt die PowerOneForOne Foundation Projekte in Guatemala, Uganda, Pakistan und Sri Lanka.


Gerade konnte trotz Corona-Krise eine Solaranlage für ein Gehörlosen-Schulinternat in Uganda installiert werden. Die Schule wurde bisher nur sehr unzureichend und teuer durch Dieselgeneratoren mit Elektrizität versorgt. Für eine weitere Gehörlosen-Schule in Uganda werden zurzeit Spendengelder gesammelt, um auch hier Module und Speicher zur Stromversorgung zu installieren. „Gehörlose kommunizieren durch Gebärden, daher ist es so wichtig, Licht zu haben, um das Unterrichten der älteren, bereits berufstätigen Schüler in den Abendstunden zu ermöglichen – und nicht zuletzt, um den Kindern ein Abendessen mit Licht zu ermöglichen“, betont Janine Voigt, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft.


In Pakistan unterstützt die PowerOneForOne Foundation vor allem Frauen und Familien in Dörfern ohne Zugang zu Elektrizität. Bisher erhielten 25 Familien in einer stark von Armut betroffenen Gegend „Small Solar Home Systems“, die die gesundheitsschädlichen Kerosinlampen überflüssig machen: eine tragbare Lampe, ein Speicher für 40 Stunden Licht und ein USB-Anschluss. Da die Toiletten häufig außerhalb der Häuser liegen, bedeutet tragbares Licht besonders für Frauen und Kinder ein Stück Sicherheit. „Bereits mit 100 Euro kann ein Haushalt mit Licht versorgt werden. 15 Haushalte stehen in dieser Gegend derzeit noch auf unserer Warteliste. Ziel ist es, Familien auch in anderen Regionen mit diesen Systemen zu versorgen“, so Janine Voigt.


Pakistan ist durch die Corona-Krise zudem besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Damit auch verheiratete Frauen, die in der Regel nicht außerhalb des Hauses arbeiten dürfen, zum Familienunterhalt beitragen können, sammelt die PowerOneForOne Foundation zurzeit Spenden, um Frauen mit solarbetriebenen Nähmaschinen auszustatten. Mithilfe einer örtlichen NGO werden sie zu Näherinnen ausgebildet und können die selbst genähten Erzeugnisse verkaufen, um die familiäre Not zu lindern.

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