Der Nahe Osten steht in Flammen – und die Welt auch. Laut neuesten Daten erwärmt sich die Atmosphäre immer schneller, Meeresspiegel steigen, Gletscher schmelzen. „Allein für Deutschland dürften sich die Kosten der Klimaschäden in den kommenden Jahrzehnten auf Hunderte Milliarden Euro summieren“, kommentiert Patrick Lemcke-Braselmann, Co-CEO der aream Group. „Trotzdem gerät in Vergessenheit oder wird negiert, dass Klimaschutz eine ökonomische Notwendigkeit ist.“
Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens zeigen aktuelle Daten, dass sich die globale Erwärmung seit Mitte der 2010er-Jahre deutlich beschleunigt hat. Die Nachrichtenagentur Reuters liefert eine Horrorliste der jüngsten Forschungen:
• So zeigt das Global-Atmosphere-Watch-Netzwerk der Weltorganisation für Meteorologie, dass die Konzentrationen von Kohlendioxid, Methan und Lachgas auf Rekordhöhen gestiegen sind. Laut dem aktuellen Global Carbon Budget Report sind die weltweiten Kohlendioxidemissionen aus fossilen Brennstoffen im Jahr 2025 voraussichtlich auf einen Rekordwert von 38,1 Milliarden Tonnen gewachsen – eine Folge des höheren Verbrauchs von Kohle, Öl und Gas. Laut den 130 Wissenschaftlern stieg die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um 52 Prozent über das vorindustrielle Niveau.
• Das Goddard Institute for Space Studies der NASA hat errechnet, dass die globale Temperatur vergangenes Jahr um 1,19 Grad Celsius über dem Durchschnitt von 1951 – 1980 lag, was 2025 zusammen mit 2023 zu einem der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen macht.
• Der Arktis-Bericht 2025 der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bestätigt, dass der Zeitraum von Oktober 2024 bis September 2025 der wärmste seit 1900 war und sich die Region weiterhin mehr als doppelt so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt. Der Weltklimarat (IPCC) prognostiziert einen Anstieg der Meeresspiegel um 0,20 bis 0,29 Meter bis 2050 im Vergleich zu 1995 – 2014.
„Die Welt verfeuert noch immer Unmengen an fossilen Brennstoffen“, so Lemcke-Braselmann. Gleichzeitig werden Umweltauflagen verwässert und der Ausbau der Erneuerbaren Energien gebremst: durch Bürokratie und dadurch, dass regulatorische Unsicherheit bewusst herbeigeführt wird. Dies ist die falsche Richtung und wir versuchen, mit unseren Investments dagegen zu steuern.“
Allerdings hatten es die deutschen Solaranlagen der aream Group im abgelaufenen Februar schwer, der tiefe Winter hat die Performance eiskalt erwischt: Der Soll-Wert wurde nur zu 64 Prozent erreicht. „Wenige Sonnenstunden, Schnee und Eis auf den Modulen und einige kleinere technische Ausfälle führten zu diesem Ergebnis“, erklärt Lemcke-Braselmann. Besser lief es in Südeuropa: Die aream-Anlagen in Spanien erreichten ihre Zielwerte zu 81 Prozent: „Eine solide Performance bei wenigen Sonnenstunden“, so Lemcke-Braselmann. Schwache Einstrahlungswerte und der Ausfall eines Trafos sowie mehrere kleinere Störungen führten in Italien dazu, dass der Sollwert um 20 Prozent unterschritten wurde. Enttäuschend blieben die Erträge der deutschen Windanlagen von aream: Mit einer Zielerreichung von knapp 76 Prozent wurde eine ähnliche Performance wie im Januar erreicht. Der Wind blies einfach zu schwach im Vergleich zum langjährigen Mittel.
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