Schnee und Eis machen Solar- und Windparks zu schaffen
16.02.2021, 10:22

Der Winter hinterlässt auch Spuren bei der Produktion Erneuerbarer Energien. Eisansatz auf Rotoren und Schneebedeckung bei Paneelen sorgten für einen schwachen Jahresauftakt in Deutschland. „Es zeigt sich, dass die Streuung über mehrere Länder im Portfolio sinnvoll ist und auch solche Einbußen ausgleichen kann“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group.

 

Während etwa bei der Produktion von Solarstrom hierzulande nur 73 Prozent des Solls erreicht wurden, fiel die Ausbeute in Spanien mit 122 Prozent deutlich überdurchschnittlich aus und konnte selbst die 91 Prozent der italienischen Produktion noch ausgleichen. „Zusammen liegt die Produktion im Verhältnis zur tatsächlichen Sonneneinstrahlung bei genau 100 Prozent des Solls“, sagt Voigt.

 

Für die unterdurchschnittliche Produktion in Deutschland war im Wesentlichen der Schnee verantwortlich. Je nach Standort waren die Module zwischen fünf und sieben Tagen mit Schnee bedeckt und konnten in dieser Zeit nicht oder nur in sehr geringem Umfang produzieren“, sagt Voigt.

 

Vergleichbares gilt auch für die Windkraftanlagen. „In einigen Parks zeigten die Rotorblätter Eisansatz und konnten deshalb aus Sicherheitsgründen nicht angefahren werden“, sagt Voigt. Dazu kam ein zunächst recht schwacher Wind, sodass das Soll in der Produktion verfehlt wurde. „Diese Effekte werden auch noch in den Februar hineinlaufen.“ Auf Jahressicht allerdings gleichen sich die Werte dann dank der Streuung über Regionen und Energiearten wieder aus.

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