Cleantech: Hotspot Deutschland bietet Investitionsmöglichkeiten in Private Equity
30.11.2020, 11:28

Die Erneuerbaren Energien sind erwachsen geworden. Wind- und Solarparks gehören für Investoren mittlerweile zum Standard. In den vergangenen Jahren sind in diesem Cleantech-Umfeld viele Start-ups entstanden, Zulieferer, Dienstleister, Softwarelieferanten. Wenige sind direkt investierbar, etwa über die Börse. „Private Equity ist hier gesucht und ermöglicht den Zugang zu diesen extrem interessanten Unternehmen in frühen Phasen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group.

 

Cleantech war in den vergangenen Jahren eine der treibenden Kräfte der deutschen Wirtschaft und Start-ups spielten dabei eine besondere Rolle. 2017 wiesen 17 Prozent aller deutschen Start-ups ein nachhaltiges Geschäftsmodell auf, dieser Anteil ist in den vergangenen Jahren noch gestiegen. Dabei sind es vor allem das rasante Wachstum der Elektromobilität und die zunehmende Wettbewerbsfähigkeit von erneuerbaren Energien, die Cleantech-Unternehmen antreiben und damit für attraktive Investitionsmöglichkeiten sorgen.

 

Dabei handelt es sich um Unternehmen in Early-stage-Phasen genau wie in der Expansions- und Wachstumsphase. „Wir sehen diese Unternehmen, weil sich viele von ihnen an uns als einen der großen Player bei Erneuerbaren Energien wenden“, so Voigt. „Wenn sie einen klaren Businessplan und über ausgereifte Technologie oder Produkte verfügen und wir durch unsere Größe, unser Netzwerk und unseren Marktzugang einen direkten Mehrwert schaffen können, beteiligen wir uns über einen eigens dafür aufgelegten Fonds.“ Dieses Vehikel, der aream Cleantech Capital, steht für externe Investoren offen.

 

Viele Unternehmen innerhalb des Cleantech-Sektors verfügen über attraktive Technologien und ein solides Geschäftsmodell, benötigen aber Wachstumskapital. „Da sich die Nachfrage nach Investitionen in reife Cleantech-Unternehmen in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich verdreifacht, wird ein liquider Markt für den Verkauf von Unternehmensanteilen entstehen“, sagt Voigt. Schwerpunkte der sich entwickelnden Cleantech-Industrie sind dabei Deutschland, Österreich und auch Israel. Dort wurden sehr interessante Unternehmen gegründet, deren Technologie bereits weithin eingesetzt wird und die jetzt den Sprung in weitere Märkte suchen.

 

Dazu gehört etwa der israelische Inkubator Capital Nature, der bereits mehrere seiner Portfoliounternehmen erfolgreich an die Börse gebracht hat. Der eigene Börsengang ist für 2021/2022 geplant. „Für den aream Cleantech Capital haben wir Exklusivität vereinbart, in der letzten Finanzierungsrunde vor dem IPO direkt in den Inkubator zu investieren“, sagt Voigt. „Die enthaltenen Portfoliounternehmen passen hervorragend zu unserem Zielportfolio und bieten aufgrund eines bevorstehenden Börsengangs sowie dem Börsengang des Mutterunternehmens attraktive Gewinnmöglichkeiten.“

 

Ein Beispiel daraus ist Chakratec. Das Unternehmen hat einen Weg entwickelt, Ladestationen für die zunehmende E-Mobilität schnell und einfach aufzustellen. „Das Produkt ist gut, der Businessplan solide und wir können den Weg von Israel nach Europa ebnen“, sagt Voigt. Ein Grund, warum auch Chakratec ein Zielunternehmen für das Portfolio ist. „Hier ist zusätzlich interessant, dass bereits in den kommenden sechs bis acht Monaten ein Börsengang geplant ist“, so Voigt.

 

Elektromobilität, Energiespeicher, PV-Technologie, Energie-Effizienz, Software für Erneuerbare Energien, Wasserstoff, Kreislaufwirtschaft oder Wasseraufbereitung sind die Themen, in denen sich derzeit die besten Investitionsmöglichkeiten auftun. „Der Klimawandel ist in vollem Gange“, sagt Voigt. „Wir brauchen die kosteneffizientere Infrastruktur von erneuerbaren Energien und die damit einhergehenden technologischen Entwicklungen genau wie die Technologiesprünge in anderen Cleantech-Bereichen, um eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.“ Dieser Weg wird dabei auch von der Bundesregierung unterstützt, was Risiken für Investoren in diesem Bereich minimiert.

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