Der Juli - sonnenarm und nass
09.08.2021, 10:23

Urlauber und Sonnenhungrige hat der Juli enttäuscht. Insgesamt war der vergangene Monat deutlich zu nass und eher sonnenscheinarm. Das drückte auch die Energieproduktion aus Photovoltaik, die hinter ihren Sollwerten zurückblieb. Beim Wind ist der Rückstand im laufenden Jahr ebenfalls größer geworden. „Investoren sind daher gut beraten, ihre Portfolios auf mehrere Säulen zu stellen“, so Markus W. Voigt, CEO der aream Group.

 

Die Produktion aus Sonnenenergie erreichte im Juli in Deutschland 96 Prozent des Solls. Spanien schaffte wie schon im Vormonat lediglich 91 Prozent. Besser blieb dagegen die Situation in Italien: Dort lag die Energieernte sechs Prozent über Soll.

 

Der Wind blies im Juli zwar stärker als im Vormonat, die deutschen Anlagen erreichten aber dennoch nur 84 Prozent ihres Zielwertes. Seit Jahresbeginn liegen sie nun um 16 Prozent hinter dem Sollwert zurück und damit etwas stärker als im Vormonat (14 Prozent).

 

„Die Zahlen belegen einmal mehr: Wer in Erneuerbare Energien investiert, sollte diversifizieren“, sagt Voigt. Denn dadurch können Rückstände in der einen Phase oder in bestimmten Regionen durch Überschüsse zu anderen Zeitpunkten und an anderen Orten ausgeglichen werden. Die Investments sollten daher über verschiedene Energieformen und Standorte verteilt werden, um das Anlagerisiko zu senken.

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