Bildung braucht Energie – und Energie braucht Speicher
26.05.2026, 10:12

Die PowerOneForOne Foundation erweitert den Fokus ihrer internationalen Hilfsarbeit. Nachdem die von der aream Group gegründete Stiftung über viele Jahre hinweg Schulen, Kinderdörfer und medizinische Einrichtungen in abgelegenen Regionen der Welt mit Solarstrom versorgt hat, rückt nun ein weiterer Schwerpunkt in den Mittelpunkt: Batteriespeicher.

 

Das dient zum einen der Verstetigung der bisherigen Hilfe, folgt zum anderen aber auch dem Trend in der gesamten Branche der Erneuerbaren Energien. So ist in vielen Ländern Zugang zu Strom grundsätzlich vorhanden – aber oft unzuverlässig. Spannungsschwankungen und Ausfälle gefährden insbesondere Bildungseinrichtungen und Gesundheitszentren. Genau hier setzen Speichersysteme an: Sie sorgen dafür, dass Energie dann verfügbar ist, wenn sie wirklich gebraucht wird.

 

„Unser Ziel ist es nicht, nur die Solaranlagen zu bauen“, sagt Janine Voigt, Geschäftsführerin der PowerOneForOne Foundation. „Es geht uns darum, Menschen dauerhaft bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Und heute bedeutet das immer häufiger, vorhandene Energie intelligent zu speichern und verlässlich nutzbar zu machen.“

 

Die PowerOneForOne Foundation wurde 2018 als gemeinnützige Stiftung der aream Group gegründet. Der Leitgedanke: Ohne Zugang zu Elektrizität ist es langfristig kaum möglich, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Besonders Kinder profitieren von Licht und Strom – sie können auch nach Einbruch der Dunkelheit lernen, digitale Bildungsangebote nutzen und ihre Zukunft selbst gestalten. Seit Beginn ihrer Arbeit hat die Stiftung Projekte in Guatemala, Uganda, Pakistan, Sri Lanka, Tansania und Südafrika umgesetzt. Schulen für hörgeschädigte Kinder wurden mit Solarstrom ausgestattet, medizinische Einrichtungen erhielten sichere Energieversorgung und lokale Handwerker wurden in Installation und Wartung geschult. So entstehen nicht nur funktionierende Energiesysteme, sondern auch Arbeitsplätze und technisches Know-how vor Ort.

 

Ein aktuelles Beispiel ist das Projekt am I-Med Africa Centre in Südafrika. Die Einrichtung bietet medizinische Schulungen, IT-gestützte Gesundheitsvorsorge und psychologische Betreuung. Anders als in vielen ländlichen Regionen Afrikas steht hier grundsätzlich ein öffentliches Stromnetz zur Verfügung. Doch dessen Zuverlässigkeit ist begrenzt. Um Computer, Kommunikationssysteme und medizinische Geräte auch bei Netzausfällen sicher betreiben zu können, wird vor allem ein leistungsfähiger Batteriespeicher benötigt.

 

Diese Entwicklung spiegelt den industriellen Wandel in der Energiebranche wider. Der Fokus verschiebt sich von der reinen Stromerzeugung hin zur Speicherung und intelligenten Nutzung von Energie. Hybride Konstruktionen aus Erzeugung und Speicherung werden als Projekte bevorzugt. Batterien werden damit zum Schlüssel für Versorgungssicherheit – und für Bildung. Weltweit leben noch immer Hunderte Millionen Menschen ohne verlässlichen Zugang zu Elektrizität. Dies trifft das Selbstverständnis der PowerOneForOne Foundation: Energie ist mehr als Technik. Sie ist Voraussetzung für Lernen, Gesundheit und wirtschaftliche Perspektiven.

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